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Marburg in der 1. Damen-Basketball-Bundesliga


VfL Marburg _(bis 1996/97) _und_ BC Marburg _(ab 1997/98)



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Zeichen-Erklärung







































Impressum und Haftungsausschluss (Disclaimer): siehe hier











































Über mich

Bereits in den Achtzigern nahmen mich meine Eltern immer wieder zu Spielen des VfL mit. Auch nach dem Abstieg aus der 1. Liga blieben wir zunächst am Ball, doch verloren dann irgendwie den Anschluss.

Als ich aber 1992 über den Wiederaufstieg ins Oberhaus las, war ich gleich beim ersten Spiel wieder dabei. Ein Bekannter aus Schulzeiten lotste mich noch in den ersten Wochen der Saison in den Fan-Block. Schließlich baute ich mein Schlagzeug auseinander und brachte nach und nach die (z.T. heute noch benutzten) Trommeln mit.

Mein erstes Auswärtsspiel (nach dem Wiederaufstieg) war das Pokal-Halbfinale in Würzburg. Seitdem war ich so oft es ging dabei und wuchs immer mehr in die Fan-Gemeinschaft hinein, was auch den Kontakt zur Mannschaft allmählich verbesserte.

Ein oder zwei Tage vor Saison-Beginn 2000/01 rief mich der damalige Trainer und Manager Uwe Scheidemann an und fragte, ob den Posten des Hallensprechers übernehmen wolle. Klar doch! Seit jenem Freitag, den 13. habe ich erst bei einem einzigen Heimspiel das Mikro gar nicht angefasst. Am 05.01.2001 (Hauptrunde gegen Bonn) und am 14.04.2001 (2. Play-off-Viertelfinale gegen Aschaffenburg) machte ich nur die Mannschaftsvorstellungen und ging dann wegen der Wichtigkeit der Partien zum Anfeuern hoch in den Fan-Block. Die Vertretung am Mikro übernahm Jens Bettermann. Zur Saison 2002/03 wollte ich auf Anraten einiger Fan-Kollegen zur Verbesserung der Stimmung in der Halle wieder in den Fan-Block wechseln. Doch das Experiment mit Joe Kalden (der gleichzeitig auch noch als offizieller Anschreiber fungieren musste) scheiterte bereits im ersten Viertel des ersten Heimspiels, woraufhin ich gleich in der Viertel-Pause wieder nach unten ans Mikro wechselte. Geschadet hat es nicht; der Ausgang der Saison sollte bekannt sein... Und seitdem blieb ich am Mikro. Nur am 26.03.2005 (1. Play-off-Viertelfinale gegen Saarlouis) war ich nach Erkältung einfach absolut(!) heiser. So tauschte ich bereits vor der Partie mit dem Kollegen Steffen „Kusseng“ Preuß Mikro und 24-Sekunden-Uhr.

Mein bisher intensivstes Heimspiel-Erlebnis am Mikro war übrigens das 4. Finale am 25.04.2003 gegen Wasserburg: die proppenvolle Halle, die Anspannung (bei einer Niederlage wäre der Titel an Wasserburg gegangen – und ich hätte das auch noch ansagen müssen...), die unbeschreibliche Stimmung und die riesige Erleichterung am Ende in einem Spiel, in dem wie nie zurücklagen. Auch heute noch: Gänsehaut!

Ähnlich intensiv habe ich knapp zehn Jahre danach unser Heimspiel am 23.03.2013 erlebt, am letzten Spieltag der Hauptrunde. Um nicht abzusteigen mussten wir – ohne Schützenhilfe, denn die kam nicht – gegen den amtierenden deutschen Meister Wolfenbüttel gewinnen. Nach 14 Minuten lagen wir mit zwölf Punkten zurück. Erst in der 34. Minute gingen wir in Führung. Bei 80:78 für uns hatten die Gäste den letzten Angriff. Es ging gut. Es stellte sich heraus, dass Wolfenbüttel wegen finanzieller Probleme seine Mannschaft vor den Play-offs zurückzog. So wurden sie erster Absteiger und wir wären auch nach einer Niederlage im letzten Spiel erstklassig geblieben.

Nun richten wir am 19. und 20. März 2016 das Pokal-Top-4 in Marburg aus. Ich fürchte, das wird ähnlich emotional. So oder so. Ich freu mich drauf.

Liste meiner Spiele als Hallensprecher: hier























Mit dem Deutschen Basketball-Pokal.

Foto: Joachim Kalden



Mit der Trophäe des Deutschen Basketball-Meisters.

Foto: Cornelia Scheidemann











































Was soll das?

Eigentlich wollte ich für mich nur mal Fragen beantworten wie: Wer ist die Rekord-Spielerin, wer hat den höchsten Punkte-Schnitt, wer die meisten Dreier...? Diese Daten sind aber in ihrer Gesamtheit nirgends abrufbar. Dinge wie Statistiken und Ahnen-Galerien interessieren mich einfach. Ich finde es schön, mich an Leute und Begebenheiten von früher zu erinnern. Ich denke, dass es manch anderem ähnlich geht. Zudem hätte man mit Zugriff auf die Daten auch eine Möglichkeit, Jubiläen entsprechend zu würdigen. Da ich schon lange dabei bin, lag es nahe, mich mit dem Thema für den VfL / BC zu beschäftigen. Das hatte ich 2002 auch schon mal angedacht, dann aber nicht weiter verfolgt. Im November 2008 überwand ich mich endlich und machte ich mich an die Arbeit, die sich über fast zehn Monate hinzog...











































So viele Zahlen

Allein die Eingabe der Zahlen inkl. des Einscannes der Zeitungsauschnitte dauerte gut drei Monate – zwar nicht rund um die Uhr, aber in manchen Wochen ging wirklich jede freie Minute dafür drauf. Danach folgte die Fein-Arbeit. Und immer wieder der Gedanke: „Ach, Das-und-das könnteste ja auch noch machen...“. So wurde das Projekt letztlich größer, als ursprünglich geplant, aber längst nicht so umfangreich, wie es sein könnte. Schließlich wollte ich ja auch mal fertig werden. Allerdings liebäugele ich durchaus (weiterhin) noch mit der einen oder anderen Erweiterung.

Die Daten beziehen sich, wie aus dem Titel hervorgeht, lediglich auf die Zeit nach dem Wiederaufstieg 1992. Ob ich es einmal wagen werde, die „Antike“ des Marburger Damen-Basketballs in Angriff zu nehmen, wird man sehen.

Diese Seite versteht sich als Archiv. Aktuelle Meldungen, Ankündigungen u.ä. wird man hier also nicht finden. Solche Informationen beziehe man bitte aus anderen Quellen, z.B. diesen. Man erwarte ebenfalls keine wöchentliche Aktualisierung der Statistiken (Stenos sind aber geplant). Mit der mir zur Verfügung stehenden Ausrüstung wäre das (eben die unzähligen Berechnungen) enorm aufwändig. Vielleicht kann ich das ja irgendwann einmal irgendwie automatisieren. Wer davon Ahnung hat und mir dabei helfen mag, bitte melden.

Als Quellen dienten hauptsächlich gesammelte Zeitungsausschnitte (vorwiegend Oberhessische Presse, Hinterländer Anzeiger, Marburger Neue Zeitung, Fachmagazin „Basketball“) und Aufzeichnungen von „Fan-Legende“ Wolfgang Zimmer, der schon vor „meiner“ Zeit „immer“ da war und über ein umfangreiches Archiv verfügt. In den vergangenen Jahren habe ich z.T. eigene Aufzeichnungen angefertigt und zuletzt kann man ja sogar die „Scoutings“ online einsehen. Die Unterscheidung zwischen „eingesetzt“ und „nicht eingesetzt“ gestaltete sich allerdings teilweise schwierig, vor allem in den frühen Jahren.

Manchmal widersprechen sich die Angaben der Quellen (z.B. bei der Punkte-Verteilung). Soweit möglich wurden dann die „offiziellen“ Werte der „Basketball“ bzw. (sofern vorliegend) des Scoutings bzw. die aus meiner Sicht „wahrscheinlichste“ Variante verwendet. Teilweise ließ sich aber keine Lösung finden, weil einfach zu wenig oder zu viele Punkte angegeben sind. In solchen Fällen ist dies beim Spiel-Steno vermerkt.

Beim Lesen der Statistiken möge man beachten:

Abgesehen von unterschiedlichen Rollen auf dem Feld, sollten die Durchschnittswerte (z.B. Pkt/Sp.) nicht ohne Festlegung einer Mindestzahl von Einsätzen verglichen werden. Eine Profi-Spielerin mit nur zehn Spielen kann man schlecht mit einer vergleichen, die über viele Jahre gespielt hat und sich dabei von einer Bank- zur Stamm-Spielerin entwickelt hat. Mein Vorschlag z.B. für Bundesliga-Hauptrunde: mindestens 50 Spiele (entspricht zweieinhalb Saisons à elf Teams).

Auch die „Epoche“ sollte beachtet werden. Früher war das Spiel eher auf ein, zwei Spielerinnen zugeschnitten, die den Löwen-Anteil der Punkte verbuchten. Heutzutage sind die Lasten meist auf mehrere Spielerinnen verteilt, so dass die „Neueren“ naturgemäß tendenziell im Schnitt weniger Punkte erzielen, als die „Stars“ von früher.

In der Saison 2003/04 wurde letztmalig mit Ballgröße 7 gespielt, seither mit dem kleineren und leichteren Ball der Größe 6. Das sollte theoretisch zu mehr Punkten führen. Ob dies der Fall ist, kann jeder selbst versuchen, herauszufinden.

Bereits zur Saison 2009/10 wurde in zwei Städten die Regel-Änderung der um 50 cm nach hinten auf 6,75m verlegten Drei-Punkte-Linie umgesetzt (Freiburg, Herne). Ab der Saison 2010/11 war die neue Markierung (einschl. rechteckiger Zone und des Offensiv-Foul-Teilkreises) in allen Hallen der 1.DBBL obligatorisch. Diese Änderung sollte in der Theorie zunächst zu weniger erfolgreichen Dreiern führen.



Bundesliga-Spiele: Hauptrunde vs. Play-offs – sinnvolle Unterscheidung?


Natürlich sind Play-off-Partien auch Bundesliga-Spiele. Bei den Spielerinnen-Porträts sind aber nur die Hauptrundenspiele in einem extra Kästchen hervorgehoben. Für mich sind die Play-offs keine „echten“ Bundesliga-Spiele und die Unterscheidung nicht nur sinnvoll, sondern auch nötig, da eine Vermischung beider „Wettbewerbe“ den Vergleich von Spielerinnen (neben anderen Faktoren) verfälscht. Die nordamerikanischen Profi-Ligen machen übrigens in allen Sportarten ebenfalls diese Unterscheidung (Hauptrunde = regular season, Play-offs: post season).

* Im Gegensatz zur Hauptrunde gibt es in den Play-offs (in der Regel) keine leichten Gegner mehr. Folge: Die durchschnittlich erzielte Punktzahl der Spielerinnen sinkt. Der Punkte-Schnitt aller Marburger Spielerinnen differiert zwischen Hauptrunden- und Play-off-Spielen um ca. zehn Prozent.

* Die maximale Spiele-Anzahl in den Play-offs liegt (mit derzeitigem Modus: 2x best of three, 1x best of five) bei elf, was einer halben Hauptrunde entspricht. Eine Spielerin, die in den Play-offs weit kommt, hat also mitunter eine signifikant höhere Einsatz-Zahl, gegenüber einer Spielerin, die früh ausscheidet. Sollten z.B. alle drei Play-off-Serien einer Saison zu null gewonnen werden, fielen nur sieben Spiele an. Anhand der Play-off-Einsätze lassen sich also auch nur begrenzte Rückschlüsse auf die „Qualität“ der Saison ziehen.



Und noch eine Anmerkung: In Auflistungen und Statistiken sind alle Spielerinnen und Trainer/innen (meist) mit vollem Vornamen aufgeführt. Auf Spitznamen wurde aus Gründen der Einheitlichkeit verzichtet. Diese werden (sofern mir bekannt) im Porträt angegeben.

Wer Fehler findet (z.B. falsche Links) oder über hier fehlende oder falsch vorliegende Informationen verfügt, sei ausdrücklich gebeten, mir dies mitzuteilen (marcus-richter [at] web.de).











































Danksagung


Vielen Dank für die Unterstützung beim Aufbau dieser Seiten an...


Wolfgang Zimmer für das zur Verfügung stellen seines umfangreichen Archivs, ohne das die Erstellung dieser Seiten nicht möglich gewesen wäre,

die Oberhessische Presse und die Fa. Browa für die freundliche Nutzungsgenehmigung von Bildern und Scans,

Peter Voeth für das zur Verfügung stellen seiner Fotos, den Kollegen Basti und Joe Kalden für den „Ticker“ – und allen dreien für's Korrekturlesen,

Andreas Voeth für technische Hilfe,

Hicran Özen für die Fotos ihrer Medaillen,

Björn Backes und Christine Hellkötter für Recherche-Hilfe,

meine 'kleine' Schwester für's Aushelfen mit ihrem PC wenn meiner mal wieder streikte.


Es gibt viele Weggefährten, denen ich für viele nette Begebenheiten sehr dankbar bin. Ihnen allen – allen voran den Spielerinnen – sind diese Seiten gewidmet. Besonders herausstellen möchte ich allerdings zwei:

Ich danke dem zwar nur ehemaligen, aber von mir immer noch sehr geschätzten Kollegen Müller, der mich nicht nur seinerzeit in den Fan-Block beordert hatte, sondern auch sonst maßgeblich für meine Fan-„Karriere“ verantwortlich ist.

Und nicht zuletzt gilt mein allerherzlichster Dank Uwe Scheidemann, der mich nicht nur zum Hallensprecher machte, sondern bis Mai 2004 für unzählige schöne und unvergessliche Stunden rund um den Marburger Damen-Basketball hauptverantwortlich war.

VIELEN DANK!